Faktencheck Bayern

 

Großer Erfolg: Landkreis Tirschenreuth wird in die Förderoffensive Nordostbayern aufgenommen
Das Bayerische Kabinett hat beschlossen, die Förderoffensive Nordostbayern, die für die ostoberfränkischen Landkreise Wunsiedel, Hof und Kronach bereits verabschiedet wurde, ohne zeitliche Verzögerung auch um die Landkreise Tirschenreuth und Kulmbach, sowie die kreisfreie Stadt Hof zu erweitern. 
Das ist ein großer Schritt für den Landkreis Tirschenreuth!
Damit kann eine der größten Herausforderungen unserer Kommunen in bisher noch nicht da gewesenem Umfang angegangen werden. Ich erwarte mir einen Schub für die Lebensqualität in unserer Region und eine viel stärkere Dynamik bei der Sanierung unserer Ortskerne.
Horst Seehofer hat Wort gehalten! In einem persönlichen Gespräch in Kloster Banz konnte ich gegenüber dem Ministerpräsidenten deutlich machen, dass der Leerstand in den Ortskernen auch eines der zentralen Themen meiner Heimat ist. In vielen weiteren Gesprächen, unter anderem bei Innenminister Joachim Herrmann und Finanzminister Markus Söder konnte ich darlegen, dass das Programm 1:1 und ohne zeitliche Verzögerung auf den Landkreis Tirschenreuth ausgedehnt werden muss.
Dem Bevölkerungsschwund von über 11 Prozent bis 2034 müssen kraftvoll entgegen getreten. Dies wird nun auch durch eine nie da gewesene Förderung möglich, weil wir gemeinsam gekämpft haben, unterstützt durch den unermüdlichen Einsatz unseres Finanzstaatssekretärs Albert Füracker.
 
Es wird die Förderung von kommunaler Maßnahmen zur Beseitigung innerörtlicher Leerstände nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb förmlich festgelegter Förderungsgebiete zugelassen und der Fördersatz auf einheitlich 90 Prozent angehoben.
Zu diesen Maßnahmen können beispielsweise zählen: Modernisierung und Instandhaltung leerstehender Gebäude, ersatzloser Abbruch leerstehender Gebäude, Abbruch leerstehender Gebäude für eine Wiederbebauung, Aufwertung von Innerortslagen.
Für unsere Kommunen ist das eine Steilvorlage, denn es liegt jetzt an ihnen, in den kommenden vier Jahren die Projekte mit den neuen Mitteln, die jetzt zur Verfügung stehen, anzugehen. Ich bin zuversichtlich, dass mit der neuen Förderung zahlreiche Maßnahmen zusätzlich und vor allem auch schneller realisiert werden. 

 

Im Bild: MdL Tobias Reiß mit Finanzstaatssekretär Albert Füracker, MdL