Faktencheck Bayern

So etwas hat es in der kleinen Ortschaft Kleinsterz noch nicht gegeben. Ein Minister besucht eine Familie auf ihrem Hof. Und will etwas wissen von den Sorgen und Problemen der Bauern.

Minister Helmut Brunner, Landwirtschaftsmeister und Besitzer eines Hofes im Bayerischen Wald, zeigte sich interessiert und lobte die Familie Gretsch. Sohn Martin (26) ist als Agraringenieur mit ins heimische Unternehmen eingestiegen. 70 Milchkühe bewirtschaftet die Familie Gretsch in ihrem hochmodernen Außenklimastall, der 2013 in Betrieb genommen wurde. Geleitet wird der Betrieb vom 55-jährigen Karl Gretsch. Die Betriebsnachfolge war auch der Grund für den Neubau der Stallungen. “Eigentlich wollte ich mit meinem Betrieb aussiedeln, aber jetzt bin ich froh, dass ich im Ort geblieben bin”, sagte Karl Gretsch.

Parlamentarier als “Türöffner”: Für die Vermittlung wertvoller Kontakte zu staatlichen Förderstellen und wissenschaftlichen Einrichtungen dankte Firmenchef Hubert Schug dem CSU-Landtagsabgeordneten Tobias Reiß – und auch MdB Albert Rupprecht – bei dessen Besuch der Schug-Gruppe im Industriegebiet.

Staatssekretär Albert Füracker will Behördenverlagerung zügig umsetzen – Acht mögliche Standorte in Waldsassen

Bei bestem Wetter zeigte Bürgermeister Bernd Sommer vergangene Woche der Delegation, wo die künftige Geo-Datenbank des Landesamts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung entstehen könnte. Acht mögliche Flächen und Gebäude in Altstadtnähe sahen sich die Besucher an. Einzelheiten zu nennen wäre aber unredlich, warb Staatssekretär Albert Füracker am Mittwoch im Rathaussaal um Verständnis. Einige Objekte befinden sich in Privateigentum. Aber die Standortsuche laufe “mit Hochdruck”. Überhaupt soll die Anfang März angekündigte Behördenverlagerung zügig umgesetzt werden.

Die Kemnather Polizei freut sich über ihr für 1,2 Millionen Euro saniertes Gebäude. Beim Besuch des Innenministers gab es noch eine gute Nachricht. Joachim Hermann versprach, dass sich an der personellen Besetzung nichts ändern wird.

Tirschenreuth. Das Stiftlandgymnasium in Tirschenreuth ist eine von 47 Pilotschulen für die Mittelstufe Plus. Das gab Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle bekannt. Für Landtagsabgeordneten und dem Mitglied des Bildungsausschusses Tobias Reiß ist das Stiftlandgymnasium eine gute Wahl: „Die Mittelstufe Plus ist ein zukunftsweisendes Konzept, das Schülerinnen und Schülern mit dem entsprechenden pädagogischem Bedarf mehr Lernzeit ermöglicht. Die Teilnahme des Stiftlandgymnasiums am Pilotverfahren ermöglicht es, direkt vor Ort erste Erfahrungen mit dem Konzept zu sammeln.” Ein weiterer Baustein zur Bildungsregion nördliche Oberpfalz.