Högl: „Bäuerinnen und Bauern müssen unternehmerisch handeln können und von unnötigen bürokratischen Auflagen befreit werden“
Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat in der heutigen Agrarausschusssitzung den neuen Agrarbericht vorgestellt, der die Jahre 2024 und 2025 umfasst. Dabei wurde deutlich: Die Agrarwirtschaft hat weiterhin eine sehr große Bedeutung für die bayerische Volkswirtschaft. Das bayerische Agribusiness erzielte 2024 einen Umsatz von rund 182 Milliarden Euro. Insgesamt sind 942.000 Beschäftigte entlang dieser Wertschöpfungskette tätig, somit jeder achte Erwerbstätige.
Petra Högl, agrarpolitische Sprecherin der CSU, zum Agrarbericht:
„Unsere Landwirtinnen und Landwirte produzieren täglich für unsere Bevölkerung vielfältige und beste Lebensmittel zu erschwinglichen Preisen für die Verbraucher. Dafür müssen wir sehr dankbar sein. Wir müssen alles tun, dass unsere Betriebe weiterhin die Möglichkeit haben, für uns zu produzieren. Das beginnt bei einfacheren Genehmigungen für landwirtschaftliche Bauten, bei Entlastung von unnötigen bürokratischen Auflagen und bei einer ausreichenden finanziellen staatlichen Unterstützung.
Besonders liegt mir unsere Tierhaltung am Herzen. Sie prägt das Gesicht Bayerns und steht vor vielfältigen Herausforderungen, wie eine schlechte Preissituation, fehlende Planungssicherheit und gesellschaftlicher Druck. Unser vorrangiges Ziel muss es sein, dass unsere Bäuerinnen und Bauern unternehmerisch handeln können und von unnötigen bürokratischen Auflagen befreit werden.“